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BIM – Building Information Modeling

BIM in der Elektroplanung

Die Planungsmethode BIM (Building Information Modeling) bietet im Rahmen der Digitalisierung bereits im Planungsprozess grosse Vorteile. Der Austausch aller relevanten Gebäudedaten von der Planung bis zum Facility Management sichert Qualität und spart Zeit sowie Geld. Deswegen spielt BIM auch in der Elektroplanung eine immer grössere Rolle. Neben der virtuellen Erstellung eines Gebäudemodells steht das Informationsmanagement im Fokus der Methode. Durch eine systematische digitale Erfassung aller relevanten Gebäudedaten können diese kombiniert und vernetzt weiterverwendet werden. Die Erstellung und Nutzung eines intelligenten 3D-Modells ermöglicht im Planungsprozess die Entscheidungsfindung und eine einfache Kommunikation.

Unter der Anwendung von BIM modellieren wir elektrotechnische Installationen, Apparate und Anlagen in der gewünschten Tiefe und stellen die Informationen dem Projektteam zur Verfügung. Das Modell wirkt im Elektro-Engineering unterstützend über sämtliche Planungsphasen und sichert damit eine hohe Qualität von der übergreifenden Fachkoordination, über die Ausschreibung bis hin zur Ausführung. Somit verhilft BIM zu hoher Qualität, zur Kostensicherheit sowie zu einer effizienten und optimierten Bauausführung. 

Mit dem Neubau „Baubereich 12“ (BB12) des Inselspitals Bern können wir aktuell an einem XXL-Projekt wertvolle Praxiserfahrungen sammeln. Hier planen wir mit der Hilfe von BIM sämtliche Elektroinstallationen und die Rohrpostanlagen. Weitere Infos zum Projekt

Wir sind „BIM-ready“ – wann dürfen wir ihr BIM-Elektroprojekt realisieren?

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Inselspital Bern, BB12
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Wie funktioniert BIM?

Der BIM-Prozess stützt sich auf vier Grundprinzipien:

Zweimal bauen — Zweimal zu bauen ist effizienter: Zunächst entsteht das digitale Modell und anschließend der eigentliche Bau. Dies führt zu besserer Zusammenarbeit, früherer Erkennung von Fehlern und Konflikten und einem schnelleren Bauprozess mit weniger Mängeln.

Gemeinsam planen und bauen — Alle Stakeholder sind am Planungsprozess beteiligt, sodass Änderungen im Modell vorgenommen werden können und kosten- und zeitintensive Modifizierungen auf der Baustelle vermieden werden.

Daten nur einmal erstellen Es ist deutlich effizienter, Zeit in einen präzisen Plan zu investieren, statt einen Mitarbeiter mit Doppelmeter und Laserentfernungsmesser auf die Baustelle zu schicken, um Neuvermessungen durchzuführen.

Über den gesamten Lebenszyklus hinweg Heute liegt der Fokus auf der Planung mit BIM. Doch BIM bietet Vorteile für den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden: Das Datenmodell erleichtert Service, Wartung und schlussendlich sogar die Entsorgung.

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Die Vorteile von BIM

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Frühere Konflikt- und Fehlererkennung

Kosteneinsparungen von bis zu 10% dank Kollisionsmanagement mit BIM.

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Zuverlässigere Kostenplanung

Um bis zu 40% weniger außerplanmäßige Änderungsaufträge.

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Grundlagen für Lebenszyklus-Kostenoptimierung schaffen

Senkung der Betriebskosten um bis zu 9%.

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Schnellere Projektlieferung

Um bis zu 7% kürzerer Projektzeitplan.

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Höhere Gebäudequalität

Um bis zu 3,5% effizientere Gebäudeauslastung.

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Weniger Unfälle auf der Baustelle

BIM ermöglicht Vorfabrikation und optimierte Installationsplanung, senkt dadurch Risiken und erhöht die Sicherheit.

Quelle: Center for Integrated Facility Engineering (CIFE), Stanford University

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